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Bereits die Erstaufstellung eines Familienbildes z.B. durch Figuren (als Repräsentanten der Familienmitglieder) verdeutlicht das häufig komplexe Beziehungsgeflecht einer Familie. Es gibt z.B. Hinweise auf eine noch nicht erfolgte Ablösung von den Eltern. Das vielfach komplizierte Verhältnis zu Geschwistern beinhaltet unter Umständen weitere Hinweise auf ein von den „Startbedingungen“ noch nicht abgekoppeltes Leben.Ziel der Systemischen Psychotherapie ist, dieses Beziehungsgeflecht des Menschen und die daraus erlernten „symbiotischen“ Muster bewusst zu machen. Im Rahmen des therapeutischen Prozesses können diese Muster, in denen der Mensch eigentlich übernommene und damit „fremde“ Inhalte lebt, abgelöst werden. Dadurch hat der Mensch die Chance, freier von den Lasten der Vergangenheit zu werden und seine eigene Individualität besser zu entfalten. Nur durch die Entschlackung von diesen „übernommenen“ Lebensinhalten kann das entstehen, was wir „Persönlichkeit“ nennen (von lateinisch personare = hindurchklingen). Wenn das Leben durch uns hindurchklingen kann, nähern wir uns dem eigenen Selbst. Dann ist der Mensch nicht mehr in der subjektiven „Ich“-Empfindung gefangen, sondern kann das „Es“ empfinden, welches durch ihn Ausdruck findet.
Die systemische Psychotherapie ist besonders geeignet für Menschen, die:
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